Donnerstag, 26. April 2001

Österreich von Personalabbau nicht betroffen

Der Siemens-Konzern reagiert mit einem weiteren Stellenabbau auf sein gebremstes Wachstum durch die weltweite Flaute am Telekommunikationsmarkt. Insgesamt sollen 6.100 Stellen abgebaut werden.

Neben der bereits angekündigten Streichung von 2.600 befristeten Arbeitsverträgen im Bereich Mobilfunk (ICM) bis Ende September sollen im Gebiet Netzwerke (ICN) in den kommenden 18 Monaten weltweit 3.500 Stellen wegfallen, kündigte Siemens-Chef Heinrich von Pierer am Donnerstag in Budapest an.

Vor allem im zweiten Quartal habe Siemens die angespannte Situation zu spüren bekommen. "Die schlechte Branchenkonjunktur hat uns voll getroffen." In Deutschland werden rund 1.400 Arbeitsplätze wegfallen.

Österreich sei vom Arbeitsplatzabbau nicht betroffen, bestätigte von Pierer. Beim geplanten Abbau handle es sich nur um Mitarbeiter in der Produktion. Siemens hat in Österreich keine Produktionsstätte.

26.4.2001 14:11