Verbund Mehr Umsatz und Gewinn

Die Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG (Verbund), Wien, steigerte im ersten Quartal 2001 den Umsatz um 21, Prozent auf 417,4 Mill. Euro (5,74 Mrd. S). Das operative Ergebnis (EBIT) laut IAS erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal 2000 um 5,0 Prozent auf 77,6 Mill. Euro.
Das gab der Verbund am Donnerstag in einer ad-hoc-Mitteilung bekannt. Für 2001 wird ein EBIT von rund 270 Mill. Euro erwartet.
Das Finanzergebnis verbesserte sich um 60,4 Prozent auf minus 20,5 Mill. Euro, was auf die positive Kursentwicklung in den Fremdwährungen sowie die fortgesetzte Entschuldung zurückgeführt wird. Beim Gewinn vor Steuern wird ein Plus von 157,3 Prozent auf 57,1 Mill. Euro ausgewiesen. Das Ergebnis je Aktie stieg von 0,37 Euro auf 1,27 Euro.
Der Anstieg der Stromerlöse um 24 Prozent auf rund 323 Mill. Euro sei vor allem auf die Intensivierung des Auslandsgeschäftes und erste wichtige Erfolge am Endkundenmarkt in Österreich zurückzuführen. Der Exportanteil des Stromumsatzes liege bereits bei mehr als 48 Prozent. Die regen Handelsaktivitäten hätten zu einem Anstieg der Strombezugsaufwendungen um rund 99 Prozent oder 88 Mill. Euro geführt.
Der Stromabsatz erhöhte sich um 33,9 Prozent auf 12.647 GWh, wobei im Ausland mehr verkauft wurde als im Inland. Der Auslandsabsatz konnte um 95,2 Prozent auf 6.372 GWh gesteigert werden. Beim Inlandsabsatz gab es ein Plus von 1,6 Prozent auf 6.275 GWh.
Der Personalaufwand habe wegen konsequent fortgesetzer Restrukturierungsmaßnahmen um rund 10 Mill. Euro oder 12 Prozent reduziert werden können. Die Zahl der Mitarbeiter ging im ersten Quartal um 9,3 Prozent auf 3.131 Beschäftigte zurück. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 11,5 Mill. Euro oder 28 Prozent.
In den kommenden Monaten will sich der Verbund vor allem auf die Vermarktung des Stroms aus aus Wasserkraft konzentrieren. Weitere Ziele seien die Akquisition von Endkunden im Inland, die Eroberung weiterer Marktanteile im Ausland sowie der massive Ausbau des Tradinggeschäftes.

