Mittwoch, 25. April 2001

Rund ein Viertel floss in Forschung

Die Österreich-Tochter des weltweit tätigen Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim hat im Geschäftsjahr 2000 mit 547 Mitarbeitern einen Gesamterlös von 2,328 Mrd. S (169,2 Mill. Euro), erzielt.

Diese Steigerung gegenüber den 1,737 Mrd. S des Vorjahres um rund ein Drittel beruhe vor allem auf der positiven Geschäftsentwicklung in Osteuropa und der Produktion in der Biotechnologie, teilte Boehringer Ingelheim Austria heute, Mittwoch, mit.

Die gesamte Boehringer Ingelheim-Gruppe hat im Vorjahr insgesamt 13,3 Mrd. S - 15,6 Prozent der Erlöse - in Forschung, Entwicklung und klinische Prüfungen investiert. Für die Forschung in Österreich wendet das Unternehmen mit jährlich 610 Mill. S in Relation noch mehr auf, nämlich rund ein Viertel der Erlöse. Wirtschaftlicher Erfolg sei "kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für weitere Investitionen in unsere Forschung und Entwicklung neuer Medikamente mit deutlichen Therapiefortschritten für Patienten", so der Landesleiter für Österreich, Klaus Stochl.

Der international tätige Unternehmensverband Boehringer Ingelheim ist in Österreich mit den Gesellschaften Boehringer Ingelheim Austria (BIA), Boehringer Ingelheim Pharma sowie dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten. Zu den Kerngeschäftsfeldern der BIA zählen die Betreuung des lokalen Pharmageschäftes, Forschung und Entwicklung, Biotechnische Produktion sowie Tiergesundheit. Ebenfalls von Wien aus erfolgt die Betreuung der osteuropäischen Märkte.

25.4.2001 15:46