Technischer Fehler führte zu "niedrigen" Rechnungen

Ein "Irrtum" der Telekom Austria verhalf zahlreichen Haushalten und Firmen - vorwiegend in Oberösterreich - zu einer vorerst außergewöhnlich "niedrigen" Telefonrechnung. Für die Monate Februar und März war nämlich nur die Grundgebühr ausgewiesen.
Vieltelefonierer sollten sich aber nicht zu früh freuen: Die Gespräche sind mit der nächsten Rechnung zu bezahlen.
Rund 250.000 Telefonanschlussnehmer konnten sich bei der Abrechnung über die niedrige Rechnung freuen - allerdings nur kurz. Denn schon in der aktuellen Rechnung weist die Telekom darauf hin, dass die nicht verrechneten Gesprächsgebühren mit der nächsten Rechnung vorgeschrieben werden. Laut Telekom handle es sich um einen "technischen Fehler". Bei der Datenübertragung der Abrechnungen sei es zu einem technischen Gebrechen gekommen, so dass die Kosten für die Gespräche nicht mehr auf den Abrechnungszettel gelangt sind.
Das Problem sei aber gerade noch rechtzeitig entdeckt worden, um auf den Rechnungen auf den Fehler hinzuweisen. Keine Zeit blieb allerdings, ihn zu korrigieren. Da das Missgeschick bei der Telekom liege, werden selbstverständlich keine Zinsen verrechnet, erklärte eine Unternehmenssprecherin.

