Saubere Brennstoffzellen statt Dieselaggregate

Die Stromversorgung von UMTS-Mobilfunkmasten durch Brennstoffzellen könnte sich zu einem Millionengeschäft entwickeln. "Wir haben von einem der europäischen Netzbetreiber bereits den Auftrag für eine Probeserie erhalten", sagte Heinz Sturm, Chef der Firma etaing GmbH (Meckenheim), am Montag in Hannover.
Die Versorgung neu geplanter, entlegener Mobilfunkanlagen mit umweltfreundlicher Wasserstoffenergie an Stelle von Dieselaggregaten sei "mehr als eine Nische", sagte Sturm. Umsätze von dreistelliger Millionenhöhe seien für die Branche europaweit zu erwarten.
etaing bietet Technik zur Stromversorgung von Telekommunikation, Schiffen und mobilem Gerät durch Wasserstoff-Brennzellen an. Die Firma mit zurzeit zwölf Mitarbeitern wurde 1999 gegründet.

