Sonntag, 29. April 2001

Tennis Roddick und Ferrero gewinnen Turniere

Der 18-jährige Andy Roddick (USA) gewinnt das ATP-Tennisturnier in Atlanta. In Barcelona bleibt der Spanier Juan Ferrero siegreich.

Andy Roddick, der als eines der größten Talente im Herrentennis gilt, hat den ersten Titel seiner vielversprechenden Karriere geschafft. Der aufschlagstarke US-Boy, der am Vortag im Halbfinale den Österreicher Stefan Koubek ausgebootet hatte, ließ im Endspiel des ATP-Tennisturniers in Atlanta (400.000 Dollar) auch dem Belgier Xavier Malisse keine Chance und holte mit 6:2,6:4 in seinem erst zehnten Einsatz bei den "Großen" (dem ersten erstmals auf Sand) seinen ersten Titel.

Dritter Saison-Titel für Ferrero in Barcelona
Im Vorjahr hatte Juan Carlos Ferrero beim ATP-Tennisturnier in Barcelona das Endspiel gegen Marata Safin verloren, doch heuer hatte er im Finale das bessere Ende für sich. Der 21-jährige Spanier rang seinen Landsmann Carlos Moya in einem Fünfsatz-Marathon mit 4:6,7:5,6:3,3:6,7:5 nieder und holte damit den vierten ATP-Titel seiner Karriere bzw. den dritten in dieser Saison.

Die heiß umkämpfte Partie war an Spannung kaum zu überbieten. Moya, der French Open-Sieger von 1998, schien schon auf der Siegesstraße, als er im entscheidenden fünften Set nach einem Break mit 3:1 führte. Bei diesem Stand hatte er zwei weitere Breakbälle, die er aber nicht zu verwerten vermochte. Und das war die Wende. Ferrero tankte neuen Mut und setzte sich letztlich noch mit 7:5 durch. Moya griff am Ende des fünfstündigen Krimis hilfreich unter die Arme, als er Ferrero mit einem Doppelfehler zum dritten Matchball verhalf und darauf einen Überkopf-Ball ins Netz schlug.

29.4.2001 21:42