Montag, 23. April 2001

Sieg in Hong-Kong, dann rief Frank Stronach an!

Ein Bäckerssohn aus Wien hat Geschichte geschrieben. Denn sein Sieg ist der größte Triumph, den je ein österreichischer Jockey erreicht hat: Beim Queen-Elizabeth II Cup holte sich Andreas Suborics vor 60.000 Zuschauern die fette Prämie von 1,5 Mio. Schilling.

Der 29-jährige Wiener ist überglücklich: "Es ist phantastisch. Ich liebe dieses Pferd!", brach es aus ihm heraus. Dieser 5-jährige Hengst aus Bremen "Silvano" hat die favorisierten "Jim Tonic" und "Housemaster" hinter sich gelassen. Dafür gibt´s jetzt Schampus und sicher Leckereien für das Pferd. "Silvano" hat in den letzten 8 Wochen unglaubliche 21 Millionen Schilling erlaufen.

Keiner hat mit ihm gerechnet
Dennoch galten der Wiener Bäcker und "Silvano" als Aussenseiter in diesem 2000m Rennen. "Nach dem Start konnte ich mich im Feld sehr gut verstecken, bei 300 Meter vor dem Ziel habe ich angegriffen", schildert Suborics begeistert. Dann sei er am Feld förmlich vorbeigeflogen. Für Suborics erfüllte sich ein Kindheits-Traum: Als "untalentierter" Reiter in der Freudenau, zog er mit 21 Jahren nach Deutschland. Dort kam er über Umwege bei der Familie Jacobs in Bremen unter. Von dort ist auch das Ausnahme-Pferd Silvano.

Stronach will den Wiener
Nach dem Riesen-Erfolg war plötzlich "Big Spender" Frank Stronach am Telefon und wollte sich mit ihm in Dubai treffen. Andreas Suborics: "Im Winter reite ich ziemlich sicher in den USA für Frank Stronach!"

23.4.2001 12:01