Verzetnitsch: "Unter Nullfetischismus leidet ganzes Land"

"Unter dem Nullfetischismus dieser Bundesregierung leidet das ganze Land - besonders die ArbeitnehmerInnen", kritisiert ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai.
"Wir unterstützen zwar das Ziel, Österreichs Schuldenstand auf Null zu bringen. Doch wir verlangen einen gerechten und sozial ausgewogenen Weg in die Zukunft. Wir Gewerkschafter lassen Österreichs Zukunft sicher nicht auf Null zusammenstreichen", sagte Verzetnitsch.
Der ÖGB-Präsident kritisiert weiters die aktuelle Arbeitsmarktpolitik. Viele der neu geschaffenen Arbeitsplätze zählen zu den sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen mit schlechten Arbeits- und Einkommensbedingungen. "Es geht nicht nur um die Zahl, sondern vor allem um die Qualität der Arbeitsplätze. Wir wollen Beschäftigung mit einem Einkommen, mit dem die Menschen auch auskommen können."
Als wichtigste Ziele des ÖGB nannte Verzetnitsch den Kampf gegen die "soziale Schieflage" sowie für Vollbeschäftigung in einer solidarischen Gesellschaft.
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