Trauertag für acht getötete Soldaten

Die mazedonische Regierung hat nach dem tödlichen Mörserangriff albanischer Rebellen eine Ausgangssperre in Tetovo verhängt. Zugleich wurde der Montag zu einem Trauertag für die acht getöteten Soldaten erklärt, die etwa 15 Kilometer nördlich von Tetovo angegriffen worden waren.
Die Regierung in Skopje forderte die Friedenstruppe KFOR auf, mehr zum Schutz gegen Übergriffe vom Kosovo aus zu unternehmen. Innenministerin Dosta Dimovska sagte, der Anschlag könne Signal für weitere ethnisch motivierte Gewalt sein.
Vor Journalisten in Skopje forderte die Ministerin die KFOR auf, etwa 30 Personen festzunehmen, die Samstagabend von Mazedonien aus in das Kosovo geflüchtet seien. Es gebe Hinweise darauf, dass die Rebellen bei Kumanovo, nördlich der Hauptstadt Skopje, weitere Angriffe planten.
Außenminister Srgjan Kerim sagte: "Die Maßnahmen der KFOR sind unzureichend, und sie sollten mehr für die Verbesserung der Grenzsicherheit unternehmen." Ein Regierungssprecher sagte, die mazedonischen Grenzübergänge in das Kosovo könnten erneut geschlossen werden. Nach seinen Angaben haben die Rebellen die Leichen der Getöteten verstümmelt.
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