Umfrage: Außenministerin schlägt Fischer und Häupl

Das Ergebnis überrascht! Anläßlich der Halbzeit der zweiten Amtsperiode des Bundespräsidenten ließ NEWS eine Umfrage zur Nachfolge von Thomas Klestil durchführen. Und dabei kristallisiert sich Außenministerin Benita Ferrero-Waldner als klare Favoritin heraus.
41 Prozent der Österreicher halten Ferrero-Waldner für "geeignet" die Bundespräsidentschaft zu übernehmen. Ferrero-Waldner schlägt damit eindeutig alle anderen potentiellen bürgerlichen Kandidaten. Hinter ihr Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll und die Steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic mit 24 Prozent. Chancenlos wären im Moment EU-Kommissar Franz Fischler (18 Prozent) und die lange Zeit als Favoritin gehandelte EU-Abgeordnete der ÖVP Ursula Stenzel (17 Prozent).
Bei den möglichen SPÖ-Gegenkandidaten führen Nationalratspräsident Heinz Fischer mit 31 Prozent vor Wiens Bürgermeister Michael Häupl mit 28 Prozent. Dahinter Ex-Kanzler Franz Vranitzky mit 24 Prozent. Sehr gut würde der Chef der Grünen, Alexander van der Bellen, abschneiden. Ihn halten 27 Prozent der Österreicher geeignet, Thomas Klestil nachzufolgen. Völlig aussichtslos würden die zweifache Kandidatin Heide Schmidt mit 15 Prozent und der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider mit 13 Prozent in Rennen gehen.
Wie klar Ferrero-Waldner zu favorisieren wäre, erkennt man aus der Frage nach möglichen Stichwahlkonstellationen. Ferrero-Waldner würde als bürgerliche Kandidatin sowohl Heinz Fischer als auch Michael Häupl und Franz Vranitzky hinter sich lassen, während Ursula Stenzel nur gegen Ex-Kanzler Vranitzky nicht aber gegen Michael Häupl oder Heinz Fischer Chancen hätte.
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