TV-Tipp: Der Briefbomber (ORF2, 20.15)

Vier Jahre versetzte der Bombenbastler Franz Fuchs die Nation in Angst und Schrecken. Dieses prominent besetzte Drama zeigt die aufreibend-schwierige, doch letztlich erfolgreiche Jagd der Ermittler auf den offenbar geistig verwirrten Attentäter.
Heimtückische Attentate erschütterten Österreich von 1993 bis ’97: 4 Tote und 11 teils schwer Verletzte fielen den 25 Brief- und 3 Rohrbomben zum Opfer. Der Film versucht keine dokumentarische Aufarbeitung des Vorgefallenen, sondern dessen fiktionale Aufarbeitung aus der Sicht eines Psychologen, der als Mitglied der Sonderkommission des Innenministeriums zur Lösung des politisch motivierten Kriminalfalls entscheidend beitrug.
Psychologe Meyer (Groth) ist den Ermittlungen in der Causa "Briefbomben-Affäre" beigezogen. Schon sehr früh meint er, dass die ominöse "Bajuwarische Befreiungsarmee", die für die Verbrechen verantwortlich zeichnet, in Wahrheit nur eine einzelne Person sei, die zwar gebildet und intelligent, jedoch psychisch schwer gestört ist.
Die Thesen Meyers, der Erfahrungen vorweisen kann, die er bei einer FBI-Spezialausbildung machte, stoßen auf wenig Gegenliebe. Sowohl Irina Zehender (Beglau), die Leiterin der Sonderkommission, als auch der Sprengstoffexperte Retzbach (Krassnitzer) sind skeptisch…
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