Minister Bartenstein im FORMAT-Interview

In einem Interview mit der jüngsten Ausgabe von FORMAT plädiert Wirtschaftsminister Martin Bartenstein für eine raschere Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für Arbeitnehmer aus den EU-Beitrittsstaaten.
"Wie lange die Übergangsfrist auch sein mag, es wäre unklug zu sagen, Null Arbeitskräfte aus Osteuropa bis zum Tag X und dann die volle Öffnung der Arbeitsmärkte. Wir haben die Möglichkeit, im Rahmen von bilateralen Abkommen bestimmte Arbeitnehmer Schritt für Schritt nach Österreich zu holen."
Der Wirtschaftsminister relativiert auch die von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel vorgeschlagene sieben jährige Übergangsfrist für Arbeitnehmer aus den osteuropäischen Erweiterungsstaaten. Bartenstein: "Es ist für mich vorstellbar, daß man mit einer Übergangsfrist von sieben Jahren beginnt und dann die Frist verkürzt." Seine Begründung: "Persönlich glaube ich, daß die Migrationsbewegung insgesamt weit geringer ausfallen wird als prognostiziert und noch dazu der österreichische Arbeitsmarkt eine gewisse Zuwanderung dringend brauchen wird."
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