Umsatz um 1,6 Prozent auf 34,2 Mrd. S erhöht

Für Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ist das Geschäftsjahr 2000 ein "Rekordjahr" gewesen. Mit einem Gewinn von 1,6 Mrd. S (116,3 Mill. Euro), was einem Zuwachs von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, hat das Unternehmen das höchste EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) "seit der Unternehmenswerdung" erzielt.
Umsatz und sonstige Erträge lagen dabei mit 34,2 Mrd. S um 1,6 Prozent höher als im Jahr 1999, teilten die ÖBB am Donnerstag bei der Bilanzkonferenz mit.
276 Millionen Fahrgäste wurden befördert
Der umsatzstärkste Bereich der ÖBB war im vergangenen Jahr der Personenverkehr. Insgesamt beförderten die ÖBB mit Bahn und Bahnbus im Jahr 2000 rund 276 Millionen Fahrgäste. Auf der Schiene gab es einen Zuwachs von einer Millionen Reisenden. Die Erträge stiegen dabei um 3 Prozent auf 13,9 Mrd. S.
Noch deutlicher stieg die im Güterverkehr beförderte Tonnage auf Schiene und Straße - nämlich um 8,6 Prozent auf 84,7 Mill. Tonnen. Der Umsatz des Güterverkehrs kletterte um 1,9 Prozent auf 13,1 Mrd. S.
Im Bereich Absatz haben die Investitionen mit 4,6 Mrd. S einen historischen Höchststand erreicht. Der Unternehmensbereich Infrastruktur investierte im vergangenen Jahr 11,1 Mrd. S, um knapp 4 Prozent weniger als 1999. Der Bundesbeitrag zur ÖBB Infrastruktur ist dabei um 2,1 Prozent auf 12,9 Mrd. S gesunken.
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