Bayer witter Geschäft mit Potenzmittel

Bayer steigt ins Geschäft mit der Potenz ein. Der deutsche Chemiekonzern führt offenbar Gespräche über die Vermarktung seines neuen viagra-ähnlichen Mittels. Das Mittel Vardenafil solle Ende 2002 in die Läden kommen.
Die Verhandlungen mit verschiedenen Phamaunternehmen sollten bis September abgeschlossen sein, berichtet die „Financial Times“ (FT) am Montag.
Es gibt ein großes Interesse in der Industrie, sich an diesem speziellen Produkt zu beteiligen“, so der Chef der Bayer-Pharmasparte, David Ebsworth. Mehrere Unternehmen seien bereits an Bayer herangetreten. Namen nannte der Manager nicht.
Bayer benötigt die Vardenafil-Umsätze, um weggefallene Mittel veralteter Medikamente auszugleichen, spekuliert die FT. Die Chancen sind nicht schlecht: Der US-Wettbewerber Pfizer hat im vergangenen Jahr mit Viagra einen Umsatz von mehr als 2,4 Milliarden Mark gemacht. Bayer könnte mit dem Potenzmittel einen Jahresumsatz von 1,1 Milliarden Mark erzielen, so die FT weiter.
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