Dienstag, 17. April 2001

Eine Ära geht zu Ende

Die Ära des Schillings neigt sich dem Ende entgegen: Zum letzten Mal in der Geschichte des Alpendollars gelangt am Mittwoch eine Umlaufmünze für die tägliche Zahlung zur Ausgabe.

Die 50 Schilling Bimetallmünze "Die Ära des Schillings" soll an 78 Jahre Münzgeschichte in Österreich erinnern. Sie selbst gleicht vom Aussehen her dem ein Euro-Stück und zeigt vier Schilling-Motive aus der Zeit von 1924 bis heute: Das "Parlament" (1924-1932), den "säende Landmann" (1946-1957), den "Bindenschild auf Zweigen" (1924-1932) sowie das heute bekannte "Edelweiß" (seit 1959).

Das Licht der Welt erblickte der Schilling am 16. Juni 1924. Bis heute wurden von der Österreichischen Nationalbank 6,5 Milliarden Schilling- und Groschenstücke ausgegeben. Die Hälfte davon sind "Zehn-Groschen-Stücke", ein weiteres Viertel "Ein-Schilling-Münzen". Das Gewicht des gesamten Münzgeldes beträgt über 17.000 Tonnen. Aufeinander gestapelt ergäben alle Münzen einen 9,6 Kilometer hohen Turm.

17.4.2001 14:14

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