Enel fuhr im Jahr 2000 6,7 Prozent weniger Gewinn ein

Der Reingewinn der staatlichen italienischen Elektrizitätsgesellschaft Enel (68,3 Prozent der Anteile gehören dem italienischen Schatzministerium) ist im vergangenen Jahr bei 48,61 Billionen Lire (25,1 Mrd. Euro/345 Mrd. S) Umsatz (plus 19,8 Prozent) um 6,7 Prozent auf 4,24 Billionen Lire zurückgegangen.
Auf der für den 26. Mai einberufenen Hauptversammlung soll eine Erhöhung der Stückdividende von 232 auf 252 Lire vorgeschlagen werden, was allerdings nur eine geringe Entschädigung für das von den jüngsten Kurseinbrüchen beunruhigte Millionenheer von Kleinanlegern bedeuten dürfte.
Die Umsatzsteigerung war vor allem durch den massiven Anstieg der Brennstoffpreise bedingt, deren Abwälzung auf die Abnehmerpreise jedoch nur teilweise von der Regulierungsbehörde genehmigt worden war. Beim operativen Rohgewinn war eine Verschlechterung von 11,7 Prozent auf 9,20 Billionen Lire (eine Folge höherer Abschreibungen und Rücklagen) und beim Cash-flow ein Absinken um 30,1 Prozent auf 9,48 Billionen Lire (bedingt durch die Ölverteuerungen) zu verzeichnen. Die Nettoverschuldung hat sich um 10,7 Prozent auf 25,91 Billionen Lire und das Anlagevermögen um 30,1 Prozent auf 35,45 Billionen Lire erhöht.
Von 230,5 auf 222,9 Terawattstunden (TWh) zurückgegangen ist die verkaufte Strommenge, wobei 201 Terawattstunden auf die traditionelle, d.h. noch nicht von der Liberalisierung betroffene Kundschaft (Privathaushalte, Händler, Kleinbetriebe) und lediglich 21,8 TWh auf den freien Markt entfielen.
Das Leitungsnetz in Rom, das einen Marktwert von 1.100 Mrd. Lire hat und 709.000 Abnehmer versorgt, ist vor kurzem an die städtische Elektrizitätsgesellschaft Acea abgetreten worden.
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