Nach Australien Sieg auch in Charleston gegen Hingis

Jennifer Capriati hat das Zeug, nach ihrem Sieg bei den Australian Open auch bei den French Open um den Titel mitzuspielen. Die 25-jährige US-Amerikanerin besiegte in die Weltranglisten-Erste Martina Hingis mit 6:0,4:6,6:4.
Damit holte sich Capriati nach Melbourne ihren zweiten Titel in diesem Jahr. Auch in Australien hatte sie Hingis eine bittere Final-Niederlage zugefügt.
Elf Jahre, nachdem Capriati im damals noch in Hilton Head ausgetragenen Family Circle Cup als 14-Jährige erst im Endspiel an Martina Navratilova gescheitert war, schloss sich für die wieder erstarkte Olympiasiegerin von 1992 der Kreis. Im Duell mit einer anderen Martina holte Capriati ihren insgesamt elften Titel. Im ersten Satz "überrannte" Jennifer ihre Schweizer Gegnerin mit einem 6:0 und ging auch im zweiten mit 4:3 in Führung. Doch Hingis zeigte ihre Kämpfer-Qualitäten und glich zum 1:1 in Sätzen aus.
Im dritten Satz, der auch von langen Grundlinien-Duellen geprägt war, ging Hingis mit einem Break in Führung, doch in der Folge gelangen der US-Amerikanerin fünf Spiele in Folge. Hingis zeigte neuerlich, wie wichtig ihr der Turniersieg gewesen wäre und kam auf 4:5 heran. In dieser Zeit wirkte Capriati etwas müde, doch als Hingis zum 5:5 aufschlug, erkämpfte sie sich drei Matchbälle. Den zweiten nützte die in Florida lebende Capriati und brach in Jubel aus.
Nach dem knapp verlorenen Endspiel in Miami (acht vergebene Matchbälle gegen Venus Williams) sowie einer Dreisatz-Finalniederlage in Oklahoma gegen Monica Seles gelang Capriati endlich der erste Turniersieg nach den Australian Open.
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