Freitag, 20. April 2001

Motorschaden in Australien

Alles andere als optimal ist für die Österreicher das Training auf der Motorrad-Rennstrecke in Phillip Island verlaufen. Das oberösterreichische Seitenwagen-Duo Klaus Klaffenböck/Christian Parzer, das den WM-Auftakt in Valencia gewonnen hat, kam nach einem Motorschaden bzw. einer nicht optimalen Fahrwerksabstimmung nicht über Rang drei hinaus.

Schnellste waren die Briten Steve Abbott/Jamie Biggs. Das zweite Qualifikationstraining findet am Samstag statt.

Katastrophal lief das Superbike-Qualifying für den Steirer Robert Ulm, der im Zeittraining nicht über Rang 24 hinauskam. Ulm musste allerdings mit seinem Reservemotorrad fahren, nachdem er im freien Training mit seiner Ducati gestürzt war. Bestzeit erzielte Lokalmatador Troy Bayliss.

Südafrika: Rossi in der 500er gegen den Rest der Welt
Auch im zweiten Lauf zur Motorrad-Straßen-WM am Sonntag in Welkom/Südafrika heißt das Duell in der Königsklasse Valentino Rossi gegen den Rest der Welt. Der italienische Jungstar fuhr am Freitag schon im freien Training mit seiner Honda Bestzeit vor Loris Capirossi und unterstrich nach seinem Auftakt-Sieg in Suzuka seine Favoritenstellung.

Die härtesten Konkurrenten in Südafrika sind Garry McCoy (AUS) vom österreichischen Red Bull- Yamaha-Team sowie Max Biaggi (ITA). McCoy hatte im Vorjahr in Welkom nach einem Reifen-Trick sensationell seinen ersten GP-Sieg gefeiert, mit Biaggi hatte sich Rossi in Japan eine unglaubliche Ellbogen-Rempelei bei Höchstgeschwindigkeit geliefert.

Checa nicht am Start
Ein Widersacher ist in Welkom nicht am Start. Der Spanier Carlos Checa muss passen, weil er sich bei einem privaten Supermoto-Training die Nieren so schwer geprellt hat, dass er sieben Tage im Krankenhaus verbringen musste. Ersatz gibt es keinen. "Carlos fährt in Jerez wieder, für einen Neuling wäre es einfach zu gefährlich", so Yamaha-Team-Manager Geoff Crust.

20.4.2001 13:51