Mit "Mr. Volleyball" als Trainer in Innsbruck zum Titel

Die wiener E.ON hotVolleys wollten nicht mehr nach Wien und sie mussten auch nicht. Sieg in Tirol. Zum 13. Mal Meister, zum sechsten mal in Serie. Peter Kleinmann und seine Spieler jubeln. Die geschlagenen Tiroler sind trotzdem zufrieden, sie haben dem Serienmeister zumindest zwei Siege abgenommen.
Die vorentscheidende Partie der "Best of Seven" Serie verlief von Beginn weg extrem ausgeglichen, wobei die Wiener im Finish des ersten Satzes etwas die Oberhand gewannen und sich zwei Satzbälle erkämpften. Diese wehrten die Innsbrucker noch ab, ihre dritte Chance nützten die Gäste. Die Tiroler schlugen in Satz zwei noch einmal zurück, doch ab 7:7 im dritten Durchgang riss der Faden im Spiel der Gastgeber. Satz 4 ging auch an die hotVolleys, das war der Titel!
"Das war Volleyball auf höchstem Niveau!"
Erleichtert zeigte sich hotVolleys-Manager Peter Kleinmann. Er vertrat wieder den noch nicht genesenen Trainer Georg Strumilo: "Es war eine hochkarätige Serie, Volleyball auf höchstem Niveau. Nächstes Jahr müssen wir uns etwas einfallen lassen, denn Tirol wird dann sehr gefährlich." Tirol-Kapitän Hannes Kronthaler war trotz der Niederlage mit der Leistung seines Teams zufrieden: "Alle haben mit einem 4:0 für die hotVolleys gerechnet. Wir haben eine super Serie gespielt, müssen E.ON aber trotzdem gratulieren."
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