Kleinmann: "Sind daheim nicht zu schlagen"

Titelverteidiger E.ON hotVolleys hat sich am Ostermontag mit einem 3:0 (13,23,18)-Sieg gegen Hagebau Tirol den ersten Matchball in der "best of seven"-Finalserie der Austrian Volley League (AVL) gesichert. Der Favorit führt nach diesem klaren Erfolg mit 3:2 Siegen.
Mit einem weiteren Erfolg am Freitag (Innsbruck, 20:20 Uhr) wären die Wiener zum 13. Mal Volleyball-Meister. Schaffen die Innsbrucker den Ausgleich, fällt die Entscheidung am nächsten Montag im Wiener Budo-Center.
Die Gastgeber wurden diesmal gemeinsam von Manager Peter Kleinmann von der Bank aus und Top-Star Dejan Laninovic quasi als Spieler-Trainer gecoacht, da Trainer Georg Strumilo wegen einer Nierenkolik passen musste. Diese neue Konstellation schien die hotVolleys noch mehr zu motivieren. Angetrieben von Laninovic präsentierten sie sich in der fünften Final-Partie von Beginn an aggressiver und druckvoller als bei der jüngsten Niederlage in Tirol und ließen die Gäste vor allem im ersten Satz nie ins Spiel kommen.
Coach der Wiener erwartet Konter der Tiroler
Im zweiten Durchgang hielt die Truppe von Coach Stefan Chrtiansky besser mit, ab dem Stand von 19:18 gaben die Wiener aber wieder den Ton an. So auch im dritten Satz, als die Innsbrucker bei 13:12 für die Wiener den Faden verloren und nicht mehr nachsetzen konnten. Kleinmann wollte von einer Vorentscheidung aber noch nichts wissen: "Tirol hat bisher immer gekontert. Am Freitag werden wir eine ganz andere Tiroler Mannschaft als heute sehen. Heute hat jeder unserer Spieler in Topform gespielt, da kann uns daheim niemand schlagen."
Tiroler werden am Freitag wieder angreifen
Zufrieden zeigte sich auch Laninovic: "Wir konnten unser Spiel gut umstellen. Aber wir haben nach wie vor Respekt vor den Innsbruckern, heute waren sie nicht so konzentriert und aggressiv." Das bestätigte auch Jens Larsen, Spielmacher der Tiroler: "Unsere Annahme war gut, aber unser Angriff nicht. Aber wir greifen am Freitag wieder an, hoffentlich haben wir das gleiche tolle Publikum wie im letzten Heimspiel."
Topscorer: Barnett 17, Laninovic 14, Kubala 10 bzw. Konecny 17, Hadrava 8, Larsen 6
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