Opfer lieferten ihr Taschengeld ab - 1,5 Jahre lang!

200.000 Schilling hat ein 16-Jähriger aus Wien in Wettlokalen verspielt. Ein guter Teil des Geldes kam von Jugendlichen, denen der Bursche eineinhalb Jahre lang ihr Taschengeld abknöpfte. Die Opfer hatten Angst vor Prügeln.
Erst als Großmutter und Schwester eines der Opfer dahinter kamen, flogen die Erpressungen auf. Nun wurde der Teenager festgenommen.
Die Ottakringer Polizei hat bisher sieben Geschädigte ausfindig gemacht. Der Verdächtige selbst gesteht aber ein, dass er so viele Jugendliche ausgenommen hat, dass er sich weder an die genaue Anzahl, noch an alle Namen erinnern kann.
Der 16-Jährige mit dem Spitznamen "Guggi" hatte sich einen Ruf als handfester Schläger aufgebaut. So genügten meist schon verbale Drohungen, wenn er auf einem Skaterplatz in Ottakring "abkassieren" ging. Dort machte er offenbar regelmäßig seine Runde.
Die Opfer, 13 bis 18 Jahre alt, lieferten aus Angst vor Prügeln Taschen-, Weihnachts-, Geburtstags- und Zeugnisgeld ab. "Einmal hat ein Bub von der Oma 100 Dollar für eine Reise bekommen. Am nächsten Tag hat sie schon der 'Guggi' gehabt", sagte Oberstleutnant Georg Rabensteiner von der Kripo Ottakring. Selbst ihre Jugendkontokarten samt Code überließen die Erpressten dem Burschen. Wenigsten 60.000 Schilling soll der Verdächtige "eingenommen" haben, dazu etwa 20 Handys, die er verkaufte.
Familiendrama in St. Pölten17:56
Vater schießt auf SohnUnfassbarer Vorfall in St. Pöltner Volksschule. Auch Tochter aus Klasse geholt
Georgia Davis12:30
320-Kilo-Frau gerettetWales: Rettungskräfte mussten Wand aufstemmen. Mehr als 40 Leute im Einsatz
Fleischfressende Bakterien10:56
Angst vor Killer-KeimenStudentin in den USA ringt ums Überleben - Expertin klärt auf: Fälle auch in Österreich
