Bagdad: "Attacke gegen zivile Einrichtungen"

US-Kampfflugzeuge haben eine mobile Frühwarn-Radarstation im Südirak angegriffen. Zuvor hat der Irak britische und US-Patrouilleflugzeuge in der Flugverbotszone im Süden des Landes mit Artillerie und Boden-Luft-Raketen beschossen.
Der Angriff auf die Radarstation fand offiziellen Angaben zufolge bereits am Donnerstag statt. Er sei der erste Luftschlag im Südirak seit dem 12. April gewesen. Ein Sprecher des irakischen Militärs in Bagdad sagte, der US-Angriff habe "zivilen Einrichtungen" gegolten. Verletzt worden sei niemand.
Die Flugverbotszone über dem Irak nördlich des 36. und südlich des 33. Breitengrads wird seit dem Ende des Golfkriegs 1991 gemeinsam von den USA und Großbritannien überwacht. Dabei kommt es regelmäßig zu Zwischenfällen mit der irakischen Armee, die die Flugverbotszone nicht anerkennt.
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