Ministerin wurde ausgefpfiffen

Etwa 1.000 Lehrer haben Freitag Nachmittag in Lustenau an der Protestkundgebung gegen die Sparpläne der Bundesregierung im Schulbereich teilgenommen. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer wurde mit einem Pfeifkonzert begrüßt und musste sich den Weg durch die Menge bahnen.
Sie war gekommen, um das neue Bundesgymnasium zu eröffnen."Ich habe ein Budget zu sanieren. Und damit basta!", sagte Gehrer trotzig als Reaktion auf den Lehreraufmarsch.
Als "stummer Protest" war die Aktion von der überparteilichen Plattform "Gemeinsam sind wir stark" konzipiert worden. Beim Eintreffen hatte jeder Lehrer eine "rote Karte" ("gegen Schwarz-Blau") erhalten und war aufgefordert worden, "wenn Gehrer redet heben wir schweigend die rote Karte und ziehen langsam aus dem Gebäude aus". Nur: Die Lehrer wurden erst gar nicht eingelassen.
Während also drinnen der Festakt über die Bühne ging, hörten draußen die aus dem ganzen Land nach Lustenau gekommenen Pädagogen die Reden der verschiedenen Plattform-Proponenten.
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