Papier sieht geringe Chancen auf Einigung

Die US-Regierung sieht nach einem internen Papier wenig Chancen auf eine schnelle Einigung im Streit um die Reduzierung von Treibhausgasen. So sieht es zumindest das US-Außenministerium.
In einer Notiz des US-Außenministeriums heißt es, die Verhandlungen zur Ratifizierung des Kyoto-Protokolls führten anscheinend nicht zu einer Einigung, zumindest nicht bis zur UNO-Klimakonferenz im Juli in Bonn. Eine offizielle Stellungnahme wollte das amerikanische Außenministerium nicht abgeben.
Die USA hatten im vergangenen Monat mit der Absage an das Klimaschutzprotokoll von Kyoto heftige internationale Kritik ausgelöst. Zur Begründung führte Präsident George W. Bush damals Kostengründe an. Anfang der Woche hatte der Präsident der Weltklimakonferenz, der niederländische Umweltminister Jan Pronk, noch erklärt, die Amerikaner hätten ihren Ton im Klimastreit gedämpft. Washington vertrete nicht länger die Auffassung, das Kyoto-Abkommen sei tot, sagte Pronk am Mittwoch. In Gesprächen sei ihm zugesichert worden, dass die Bush-Regierung rechtzeitig neue Vorschläge für die Verhandlungen in Bonn vorlegen werde.
Die 1997 von der UNO-Klimakonferenz in Kyoto beschlossene Vereinbarung verpflichtet die Industrieländer, den Ausstoß von sechs Treibhausgasen bis 2012 weltweit um 5,2 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Das Klimaprotokoll tritt erst in Kraft, wenn es von 55 Staaten ratifiziert ist. Darunter müssen sich Industriestaaten befinden, auf die mindestens 55 Prozent der Treibhausgasemissionen entfallen.
Familiendrama in St. Pölten17:56
Vater schießt auf SohnUnfassbarer Vorfall in St. Pöltner Volksschule. Auch Tochter aus Klasse geholt
Georgia Davis12:30
320-Kilo-Frau gerettetWales: Rettungskräfte mussten Wand aufstemmen. Mehr als 40 Leute im Einsatz
Fleischfressende Bakterien10:56
Angst vor Killer-KeimenStudentin in den USA ringt ums Überleben - Expertin klärt auf: Fälle auch in Österreich
