Diskussion auf diplomatischer Ebene fortgesetzt

Die Vertreter Chinas und der USA haben nach offiziellen chinesischen Angaben ihre zweite Gesprächsrunde beendet. Es hat Verständigung darauf gegeben, über weitere Verhandlungen im Gespräch zu bleiben.
"Beide Seiten sind überein gekommen, die Diskussionen fortzusetzen, im Kontakt zu bleiben und das zukünftige Treffen auf diplomatischem Weg abzuschließen", sagte eine Sprecherin. Zuvor hatte der amerikanische Delegationsleiter, Peter Verga, die Gesprächsrunde als "sehr produktiv" bezeichnet.
Bei den Verhandlungen geht es um die Klärung der Positionen um den Luftzwischenfall vom 1. April, wo ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug und ein chinesischer Abfangjäger in der Luft kollidiert waren. Das US-Flugzeug hatte auf der chinesischen Insel Hainan notlanden müssen. Die USA fordern von China die Herausgabe des Flugzeugs. China sah in dem Aufklärungsflug eine Verletzung seines Territoriums. Die Volksrepublik verlangte von den USA eine Einstellung der Aufklärungsflüge.
Ob bei der zweiten Gesprächsrunde die Differenzen zwischen beiden Nationen ausgeräumt werden konnten, war zunächst nicht erkennbar. Die jüngste Gesprächsrunde war nach einem schwierigen Auftakt der Gespräche erst durch die direkte Einschaltung des US-Botschafters in China, Joseph Prueher, möglich geworden.
Indessen hat das amerikanische Verteidigungsministerium Präsident George W. Bush einen detaillierten Plan für die Eskortierung künftiger US-Aufklärungsflüge vorgelegt. Bush habe noch nicht darüber entschieden. Eine Entscheidung werde aber voraussichtlich in den nächsten 48 Stunden fallen. Die USA haben sich die Begleitung ihrer Aufklärungsmaschinen durch Kampfflugzeuge vorbehalten, sollten die derzeit laufenden Gespräche mit China über den Luftzwischenfall vom 1. April unbefriedigend verlaufen.
Einem Bericht zufolge würden sehr wahrscheinlich bei einer Eskortierung Militärjets vom Typ F-15s zum Einsatz kommen. Diese würden dem Plan zufolge in einer Distanz von 160 Kilometern die Aufklärer begleiten. Damit seien sie in der Lage, das Gebiet mit Hilfe von Radar abzusuchen und hätten zugleich Spielraum zum Manövrieren, habe ein Vertreter des Pentagons zum Plan erklärt.
Familiendrama in St. Pölten17:56
Vater schießt auf SohnUnfassbarer Vorfall in St. Pöltner Volksschule. Auch Tochter aus Klasse geholt
Georgia Davis12:30
320-Kilo-Frau gerettetWales: Rettungskräfte mussten Wand aufstemmen. Mehr als 40 Leute im Einsatz
Fleischfressende Bakterien10:56
Angst vor Killer-KeimenStudentin in den USA ringt ums Überleben - Expertin klärt auf: Fälle auch in Österreich
