Verbleib von Plutonium-Vorräten nicht geklärt

Neue Bedrohung: Nordkorea verfügt laut Vize-Chef des US-Geheimdienstes CIA, John McLaughlin, wahrscheinlich über Atom-Waffen! Die Arbeit am Atomkraftwerk Yongbyon sei zwar eingestellt worden. aber man könne nicht ausschließen, dass an anderen Stellen weitergearbeitet werde.
Der Verbleib von Nordkoreas Plutonium-Vorräten sei nicht vollständig geklärt. "Tatsächlich hat der Norden wahrscheinlich ein oder zwei Atombomben und vielleicht auch zusätzlich zu seinen chemischen auch biologische Waffen."
Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il habe das Erbe seines Vaters Kim Il Sung angetreten und "schlechtes Verhalten" zur Grundlage seiner Außenpolitik gemacht, sagte McLaughlin. "Er weiß, dass wir die Verbreitung (von Waffen) aufhalten wollen." Kim versuche daher wie sein Vater, Befürchtungen über das Raketenprogramm Nordkoreas und Waffenverkäufen für internationale Hilfe auszunutzen. Der Vater haben die Sowjetunion und China gegeneinander ausgespielt, jetzt versuche der Sohn das gleiche Spiel mit anderen Spielern.
Nordkorea hatte 1994 zugesagt, Yongbyon stillzulegen. Im Gegenzug wurde der Bau von zwei Leichtwasser-Reaktoren zugesagt. Die USA und Japan haben sich besorgt gezeigt über den Test von Langstrecken-Raketen. Kim Il Sung starb 1994.
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