USA wollen Flugzeugträger in Südchin. Meer schicken

Die US-Regierung erwägt zum Schutz von Aufklärungsflügen entlang der chinesischen Küste laut einem Zeitungsbericht die Verlegung eines Flugzeugträgers in das Südchinesische Meer.
Die "Washington Post" berichtete am Montag unter Berufung auf die US-Marine, der Flugzeugträger "USS Kitty Hawk" werde möglicherweise schon in den kommenden Tagen in die Region entsandt.
Nach Informationen der Zeitung sollen die Flüge mit Spionageflugzeugen in der Region, die nach dem Zusammenstoß einer US-Maschine mit einem chinesischen Kampfjet am 1. April ausgesetzt worden waren, bereits am kommenden Donnerstag wieder aufgenommen werden. Ein Marinevertreter sagte dem Blatt, mit der Verlegung des Flugzeugträgers solle signalisiert werden, dass die Aufklärungsflüge kein geheimer Spionageakt, sondern rechtmäßige Maßnahmen im internationalen Luftraum seien. 1994 war die "Kitty Hawk" ins Gelbe Meer entsandt worden. Damals war ein 5.000 Tonnen schweres chinesisches Atom-U-Boot bis auf 20 Seemeilen an den Flugzeugträger herangekommen.
Die derzeit im japanischen Yokosuka stationierte "USS Kitty Hawk" trägt rund 70 Kampfjets. Die chinesisch-amerikanischen Beziehungen sind noch immer von dem Luftzwischenfall Anfang April belastet, bei dem ein chinesisches Kampfflugzeug mit einem US-Spionageflugzeug kollidiert war. Der chinesische Pilot kam dabei ums Leben. Die 24-köpfige Crew der US-Maschine war nach der anschließenden Notlandung auf der chinesischen Insel Hainan elf Tage lang festgehalten worden.
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