Brav: Costner hat Erlaubnis der US-Regierung eingeholt

Kevin Costner auf "feindlichem" Territorium: Der Hollywood-Star will seinen neuen Film "Thirteen Days" über die Kuba-Krise von 1962 für erste Vorführungen persönlich auf den Inselstaat bringen.
Ein Sprecher Costners sagte, der Schauspieler werde mit einem Privatjet nach Havanna fliegen. Gastgeber sei das staatliche Filminstitut Kubas. Ob Präsident Fidel Castro den Film bei der Gelegenheit ansehen werde, sei unklar.
Costner werde bei seinem ersten Besuch Kubas von seinen Ko-Produzenten Armyan Bernstein und Peter Almond begleitet. Der Spielfilm ist bisher nicht auf Kuba gezeigt worden. "Diesen Film in Havanna präsentieren zu können, ist der Höhepunkt einer breiten öffentlichen Anerkennung auf den höchsten Ebenen der politischen Führung und in öffentlichen Foren", sagte Almond. Costners Sprecher betonte, wegen des Film-Themas sei es zwingend, diese Chance zu nutzen.
In "Thirteen Days" spielt Costner einen Berater des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy. Die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba führte damals zu ernsthaften Spannungen zwischen den Regierungen in Moskau und in Washington. Bis heute gelten US-Sanktionen gegen Kuba unter anderem für den Tourismus. Costner reist den Angaben zufolge mit Erlaubnis der US-Regierung in den kommunistischen Inselstaat südlich von Florida.

