Stimmung an den Aktienmärkten hat sich verbessert

Die Stimmung an den globalen Aktienmärkten hat sich seit dem 22. März, dem Tag der bisherigen Jahrestiefststände, deutlich gebessert. Es gibt sogar "zarte Zeichen eines Aufwärtstrends", so die Experten der Raiffeisen Zentralbank (RZB).
Nach wie vor hänge die Marktentwicklung in Europa jedoch am Gängelband Amerikas. Und dort stehen laut RZB die Zeichen nach einem turbulenten Start in den April nun wieder klar auf "Erholung".
Getragen von einer merklichen Stimmungsverbesserung in einigen der am schlimmsten gebeutelten Branchen wie den Chiperzeugern sollten die aktuellen Marktniveaus zum Einstieg genützt werden, raten die RZB-Experten. An der Nasdaq werde es weitere Kursanstiege geben, so die RZB.
Nasdaq mit Gewinnen ins Wochenende
Mit satten Gewinnen konnten die beiden weltweit führenden Technologiebörsen, die US-amerikanische Nasdaq und der Frankfurter Neuer Markt, die abgelaufene österliche Börsewoche beenden. Um kräftige 14 Prozent auf 1.961 Punkte hat der Index der vollelektronischen Hightech-Börse Nasdaq in der auf Grund des Karfreitages verkürzten Börsewoche zulegen können.
Die Titel am Frankfurter Neuen Markt zogen ebenfalls deutlich an, wobei der Index der 50 Blue Chips mit über 12 Prozent deutlich stärker anstieg als der breite All Share-Index mit seinem Plus von knapp 9 Prozent.
Gute Woche für die Old Economy
Aber auch die wichtigsten Börsen der "Old Economy" haben eine gute Woche hinter sich. Der Dow Jones Industrials der New Yorker Börse stieg um 3,4 Prozent und kletterte wieder über die 10.000 Punkte Marke. Der DAX, der Index der Frankfurter Börse, konnte um 5,3 Prozent zulegen. Nur der japanische Aktienmarkt hinkt noch immer hinter den anderen Börsen nach und konnte sein Niveau nur behaupten.
Ausbleiben der Zinssenkung zeigt keine Auswirkung
Keine Rolle spielt laut RZB für die Aktienmärkte dagegen der Umstand, dass die erwartete Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgeblieben ist. Dagegen werden auch die europäischen Unternehmen die Abschwächung der globalen Konjunktur zu verspüren bekommen. Das werde zu weiteren Zurücknahmen bei den Gewinnerwartungen für das heurige Jahr führen.

