Rückgang bei Neuzulassungen von 4,9 Prozent

Die europäische Autoindustrie sieht sich mit einem Abflauen des Kaufinteresses am heimischen Markt konfrontiert. Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge sei in Westeuropa im März um 5,3 Prozent gesunken.
Das teilt der Europäische Verband der Autohersteller (ACEA) mit. In Deutschland wurden gar 9,4 Prozent weniger Autos zum Straßenverkehr angemeldet als im März 2000. Als Ursache für die negative Entwicklung nannte der ACEA die weltweite Abschwächung der Konjunktur.
In den 15 EU-Staaten sowie Norwegen, der Schweiz und Island wurden den Angaben zufolge im vergangenen Monat 1,666.608 Fahrzeuge neu zum Straßenverkehr zugelassen. Im März 2000 waren es dagegen noch 1,760.419 gewesen.
Für die ersten drei Monate des Jahres ergab sich damit ein Rückgang von 4,9 Prozent in Westeuropa - Deutschland lag mit einem Dreimonatsrückgang von 7,3 Prozent klar über dem Durchschnitt. Allerdings brach der Markt in anderen Staaten noch deutlicher ein: So wurden in Island seit Jahresbeginn knapp 40 Prozent weniger Neuwagen zugelassen, in Dänemark gab es ein Minus von 28 Prozent. Mehr Neuwagen als im Vorjahreszeitraum kauften dagegen die Franzosen mit plus drei Prozent, die Briten legten um zwei und die Luxemburger um 0,6 Prozent zu.

