Mittwoch, 11. April 2001

Bergsteiger bringen massenweise Geld ins Land

Eine besondere Herausforderung für Bergsteiger waren die Himalaya-Gipfel schon immer. Nun sollen weitere 65 Gipfel über 6.000 Meter geöffnet werden. Natürlich nicht kostenlos. Der Aufstieg zum Mount Everest kostet zum Beispiel bis zu 120.000 Dollar. Teurer Spaß - kann man nur sagen.

Das Geld soll vor allem der Bevölkerung zu Gute kommen. Von den 1.310 Gipfeln über 6.000 Meter im Königreich Nepal waren bisher 151 geöffnet.

Mount Everest-Gebühr kostet bis zu 120.000 Dollar
Für einen Aufstieg auf den höchsten Berg der Erde, den 8.848 Meter hohen Mount Everest, muss ein Team bis zu 120.000 Dollar (134.153 Euro/1,85 Mill. S) Gebühren hinblättern. Klettergenehmigungen für andere Berge über 8.000 Meter kosten 10.000 Dollar (11.179 Euro/153.832 S). Die Kosten der Expedition kommen hinzu. Für die derzeitige Saison, die bis Ende Mai dauert, wurden bislang 22 Genehmigungen erteilt, zehn davon für den Mount Everest.

Zurzeit gehen die Gebühreneinnahmen aus dem Bergsteigertourismus nicht direkt in die Region, in der der jeweilige Berg liegt. Von den 15 Gipfeln, die demnächst geöffnet werden sollen, liegen sieben im Kanchenjunga-Massiv im Osten des Landes, die übrigen weiter westlich in der Region um den Mount Everest. Viele Gipfel waren wegen Sorgen um die militärische Sicherheit bisher nicht zugänglich.

11.4.2001 11:37