Dienstag, 10. April 2001

Siemens streicht 2000 Stellen

Der Konzern will wegen der Flaute auf dem Mobilfunkmarkt in Deutschland offenbar 2000 Stellen streichen. Die befristeten Verträge in der Handy-Produktion würden nicht verlängert, bestätigte eine Siemens-Sprecherin.

Damit reagiere der Konzern auf die derzeitige Marktsituation.

Zeitungen berichtete zudem, Siemens wolle die Produktion von Mobilfunkgeräten auf den Standort Kamp-Lintfort konzentrieren. Dennoch sollten auch in der Stadt am Niederrhein 700 befristete Zeitverträge nicht verlängert werden.

Laut früheren Angaben beschäftigt der Konzern in Deutschland insgesamt etwa 8000 Menschen in der Handyproduktion. Auch andere große Handyhersteller hatten in den vergangenen Monaten Stellenstreichungen angekündigt.
Ursprünglich wollte Siemens den Handy-Absatz im Geschäftsjahr 2000/01 auf 48 Millionen Geräte verdoppeln.

10.4.2001 09:35