Zum 14. Mal englischer Meister

Manchester United hat sich unmittelbar vor dem Retour-Schlager in der Champions League gegen Bayern München vorzeitig den Meistertitel in England gesichert. Der siebente Titelgewinn innerhalb der vergangenen neun Jahre und der 14. in der Vereinsgeschichte wurde am Samstag auch dank der Mithilfe des FC Middlesbrough möglich.
Während ManU sein Heimspiel der 33. Runde gegen Coventry City mit 4:2 gewann, erlitt der Tabellenzweite Arsenal gegen Middlesbrough mit 0:3 die erste Heimniederlage in dieser Saison. Damit kann Arsenal in den verbleibenden fünf Runden Manchester United von der Tabellenspitze der Premier League nicht mehr verdrängen.
Zwei Tore von Yorke
Zwei Tore von Dwight Yorke und je eines von Ryan Giggs und Paul Scholes sicherten United in der vorgezogenen Samstag-Partie den Sieg gegen Coventry, dann durfte sich Trainer Alex Ferguson in der VIP-Box des Old Trafford Stadions in aller Ruhe ansehen, wie das abstiegsgefährdete Middlesbrough den ersten Sieg in Highbury seit 1939 sicher stellte. Kurios war freilich vor allem, wie Arsenal vor 38.000 Zuschauern in dieser wichtigen Partie unter ging.
Selbstfaller von Arsenal
Denn David Seaman (Manninger war auf der Bank) musste innerhalb von nur vier Minuten nach Eigentoren seiner brasilianischen Verteidiger Edu (34.) und Silvinho (38.) hinter sich greifen. Der Kolumbianer Hamilton Ricard machte dann mit dem dritten Tor in der 58. Minute die Sensation perfekt.
Für Champions League motiviert
Für Ferguson zählte nur der Titel. "Das ist fantastisch und ich bin sehr stolz auf meine Spieler, weil das die härteste Liga der Welt ist. Ich hoffe jetzt sehr, dass uns das für die Champions League motiviert."
