Samstag, 14. April 2001

Im zweiten Saison-Lauf Fünfter

Patrick Friesacher (Bild) hat seine ersten Punkte in der internationalen Formel 3000-Meisterschaft im Trockenen. Nach dem verpatzten Auftakt in Brasilien wurde der 20-jährige Kärntner vom Red Bull Junior-Team am Samstag in Imola Fünfter.

Der Sieg ging an den Australier Mark Webber, der sich für seine Rückversetzung beim Rennen in Sao Paulo, das er ursprünglich als Zweiter beendet hatte, erfolgreich revanchierte.

Trotzdem war Friesacher, der neben Webber aus der ersten Reihe gestartet war, über seine ersten Punkte im erst zweiten F3000-Lauf nicht ganz happy. Denn durch seinen schlechten Start wurde er sofort auf Platz fünf durchgereicht und hatte dann in dem Rennen, das nach einem schweren Unfall in der siebenten Runde lange unter gelber Flagge gefahren wurde, Mühe, den Briten Justin Wilson hinter sich zu halten. Auch, weil vor ihm der englische Formel 3-Meister Antonio Pizzonia (BRA) nicht zu überholen war.

Friesacher nicht ganz zufrieden
"Wenn man als Zweiter ins Rennen geht und dann nur Fünfter wird, kann man nicht ganz zufrieden sein", gestand Friesacher und gab auch zu: "Mein Start war leider nicht besonders. ich bin eingezwickt worden und habe Pantano leicht berührt. Gott sei Dank ist da nicht mehr passiert. Nach vorne ist nicht viel gegangen, deshalb wollte ich auch nichts riskieren und lieber meine ersten Punkte nach Hause fahren."

Teamchef Helmut Marko sah das ähnlich. "Es hat sich wieder gezeigt, wie wichtig gute Starts sind. Patrick hat leider beide Starts nicht optimal erwischt und das war schade, denn er hat die Zeiten der Schnellsten jederzeit mitfahren können."

14.4.2001 18:00