Sportdirektor Alllofs: "Wir spielen kein Theater"

Das Interesse von Austria Wien an Werder Bremen-Star Andi Herzog immer konkreter. Arie Haan, der Sportdirektor der Violetten, bestätigte, dass er bereits persönlich mit dem Ex-Rapidler über einen etwaigen Transfer gesprochen hat.
Der Niederländer wollte aber vorerst der Öffentlichkeit nicht preisgeben, wie Herzog auf das Angebot reagiert hat.
Die Diskussionen um den geplanten Abgang von Herzog geht Werder Bremens Sportdirektor Klaus Allofs allerdings langsam auf die Nerven. "Er hat sich ziemlich weit aus dem Fenster gelegt", wird er zitiert. Es sei jetzt Zeit, einmal "Butter bei die Fische" zu geben.
Was er damit meint? "Wenn er wirklich weg will, dann muss ich jetzt darauf drängen, dass er einen Verein bringt oder er muss eindeutig erklären, dass er seine Meinung geändert hat. Wir können keinen gebrauchen, der sich hier nur halbherzig engagiert. Und die Suche nach einem möglichen Nachfolger für Andi können wir bei dem derzeitigen Stand auch nur mit gebremster Kraft vorantreiben", so Allofs.
Von gebremster Kraft kann bei Herzog allerdings keine Rede sein, seine ausgezeichnete Leistung beim 3:1 gegen Hertha BSC Berlin hat ihm eine Einberufung in die "Elf des Tages gebracht".
Gerüchte, Herzog könnte die Situation mit der Bremer Vereinsspitze nur inszeniert haben, um den Markt zu sondieren oder die Mannschaft anzustacheln, weist Allofs zurück: "Wir spielen kein Theater".
