Nach Interlagos Aussprache mit Marko und Garcia

"Den Ausrutscher von Interlagos schnellsten ausbessern." So lautet das Ziel von Patrick Friesacher für den zweiten Saisonlauf der Formel 3000-Meisterschaft am kommenden Samstag in Imola (Start 15.00 Uhr).
Das Mißgeschick vom Saisonauftakt in Interlagos, wo sich der Kärntner und sein spanischer Teamkollege Antonio Garcia durch eine Kollision gegenseitig aus dem Rennen befördert hatten, wurde inzwischen in persönlichen Gesprächen mit Teamchef Helmut Marko und Garcia aufgearbeitet.
"Wir haben alles sachlich und ruhig analysiert und können uns nun wieder voll und unbelastet auf die nächsten Aufgaben konzentrieren", sagte der 20-jährige Pilot aus dem Red Bull-Junior-Team, dem der Kurs in Imola offenbar liegt. Bei den Tests im Februar war er jedenfalls stets unter den Schnellsten. Er möchte nach dem Mißgeschick von Brasilien unbedingt beweisen, wozu er fähig ist und hofft "auf ein fehlerfreies Wochenende und meine ersten WM-Punkte." Hinsichtlich Fitness fühlt er sich nach intensiver Vorbereitung bei Erwin Göllner in Salzburg gerüstet.
Auch Teamchef Marko blickte Imola mit Zuversicht entgegen: "Wir wollen eine Performance zeigen, die unserem Standard entspricht. Wir können mit großen Erwartungen in dieses Wochenende gehen. Beide Fahrer wissen, worum es geht - und beide sind auch für ihre ersten Punkte gut."
