Drei bis vier Millionen Mark Ablöse

Wenn 1860 München nicht durch eine Niederlagen-Serie (noch) tiefer in den Abstiegskampf gerät, dann spielt Markus Weissenberger in der kommenden Saison wieder in der ersten deutschen Fußball-Bundesliga.
Zweitligist Arminia Bielefeld erhält für den Vorarlberger eine Ablösesumme zwischen drei und vier Millionen Mark, der 26-jährige ÖFB-Teamspieler (zuletzt beim 1:2 gegen Kroatien im April des Vorjahres im Aufgebot von Otto Baric) erhielt bei den Löwen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2004.
"Damit sind unsere Planungen abgeschlossen", freute sich 1860-Coach Werner Lorant über die Verpflichtung seines Wunschspielers. Weissenberger, der neben Lorants Co-Trainer Peter Pacult sowie Martin Stranzl, Harald Cerny und Marcus Pürk die Österreicher-Kolonie verstärkt, war im Sommer 1999 vom LASK nach Bielefeld gewechselt, mit den Arminen am Ende der Saison aber aus der deutschen Bundesliga abgestiegen. Durch seine starken Leistungen wurde der offensive Mittelfeldspielers zum Ziel vieler Klubs, ein Transfer scheiterte im Vorjahr aber an der überhöhten Ablöseforderung von Bielefeld.
Angebote auch aus Frankreich und Spanien
Erst jetzt wurde der Wechsel perfekt, Weissenberger-Berater Max Hagmayr hatte auch Angebote des Hamburger SV, von Hertha BSC Berlin, Eintracht Frankfurt, Olympique Lyon und von zwei spanischen Klubs vorliegen. "Den Ausschlag gab aber, dass sich Lorant sehr bemüht hat und schon im Sommer großes Interesses gezeigt hat."
