Innsbrucker freuen sich über Rapid-Niederlage

Mehr Infos in unserem Bundesliga Spezial
Der Titelkampf in der Fußball-max.Bundesliga ist für Winterkönig Rapid nach der 0:2-Niederlage am Sonntag in Ried wohl vorzeitig beendet. Der Rückstand auf Meister und Tabellenführer FC Tirol beträgt nun schon fünf Punkte.
Zwar sind noch acht Runden zu spielen, aber auch für Rapid-Sportmanager Ernst Dokupil nehmen vor allem Leistungen wie im Innviertel die Hoffnungen auf den ersten Meistertitel seit 1996: "Wie sich meine Mannschaft präsentiert hat, ist sie dafür derzeit eindeutig zu schwach."
Die Treffer von Nentwich (61.) und Lauwers (68.) besiegelten die bereits dritte Niederlage des Rekordmeisters in der Frühjahrssaison. Vor der Doppelrunde gegen Ried lag Rapid noch gleichauf mit Titelverteidiger Tirol, mit nur einem Zähler gegen die Oberösterreicher setzte es aber einen gehörigen Dämpfer. "Ried war geistig beweglicher und im Zweikampf-Verhalten klar über meine Mannschaft zu stellen. Zur Zeit versagt sie in entscheidenden Spielen, so ist sie nicht reif für den Titelkampf", stellte Dokupil fest.
Jara sieht nun Sturm als härtesten Konkurrenten
In Innsbruck wurde Rapids Niederlage natürlich mit Freude registriert. "Fünf Punkte können viel und wenig sein. Ich glaube es bleibt weiterhin ein Vierkampf mit Rapid, Austria und Sturm. Den meisten Respekt habe ich aber vor Sturm, denn sie haben das Potenzial, die letzten acht Spiele zu gewinnen", meinte Tirol-Coach Kurt Jara. Ivica Osim sieht das nicht so. "Für uns ist es glaube ich zu spät. Die Champions League hat uns viel gebracht, aber wir haben auch einiges verloren", erklärte der Sturm-Trainer.
