Abgang von "Herzilein" Thema Nummer 1 bei Werder

Die Abwanderungsgelüste von Andreas Herzog aus Bremen stellten am Samstag sogar den 3:1 (1:0)-Erfolg über Hertha BSC in den Schatten. Der 32-jährige Österreicher hat zwar laut eigenen Angaben noch keinen neuen Verein im Auge, Herzog wird aber die Norddeutschen schweren Herzens verlassen.
Eine Rückkehr nach Hütteldorf zum österreichischen Rekordmeister Rapid hält der 86-fache ÖFB-Teamspieler für unwahrscheinlich: "Die benötigen sechs Mal einen Sechser im Lotto, um mich bezahlen zu können."
"Ich bin gefeiert worden und verlasse den Verein schweren Herzens. Es sind aber Sachen vorgefallen, die mir meine Entscheidung vor zwei Wochen leichter gemacht haben", erklärte Herzog nach der Hertha-Partie. Verhandlungen mit einem neuen Arbeitgeber soll es zwar noch keine gegeben haben, neuerlich in der deutschen Bundesliga wird Herzog allerdings höchstwahrscheinlich nicht landen. "Es gibt Interessenten. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Andy in Zukunft gegen uns spielt", ließ nämlich Werders Sportdirektor Klaus Allofs durchblicken.
Rückkehr zu Rapid eher ausgeschlossen
"Wir bemühen uns um eine faire Lösung. Ohne eine entsprechende Ablösesumme wird er aber nicht aus seinem Vertrag kommen", kündigte Allofs an und schloss damit auch die Lösung Rapid eher aus. Nach dem Heimerfolg über die Berliner präsentierte sich Mittelfeld-Regisseur Herzog redselig und erwarb sich bei den Fans die Sympathien mit der Ankündigung: "Wenn wir weiter so spielen, dann ist auch der vierte Platz und die Champions League für Werder möglich."
