Weingartner, Schausberger und Niessl skeptisch

Der am Freitag von Tirols Landeshauptmann Wendelin Weingartner (V) geäußerten Kritik am Ziel der Bundesregierung, in zwei Jahren ein Nulldefizit zu erreichen, haben sich nun auch andere Landeshauptleute angeschlossen.
So kritisierten am Samstag auch die Landeschefs von Salzburg und dem Burgenland, Franz Schausberger (V) und Hans Niessl (S), den Zeitplan von zwei Jahren und die Form der Umsetzung.
Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (V) hält den Zeitplan für gut, wenn die Konjunktur nicht einbricht. Die steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (V) legt sich auf keinen Zeitpunkt fest, sie wünscht der Regierung auf jeden Fall viel Glück bei der Realisierung ihrer Pläne.
Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) sagte zum Plan einer Steuerreform im Jahr 2003, es sei noch zu früh, jetzt schon Versprechen über Steuersenkungen in zwei Jahren abzugeben.
Weingartner hatte zuvor erklärt, dass man schon die Frage stellen müsse, ob das Nulldefizit binnen zwei Jahren wirklich ein Dogma ist, dem man alles opfert. Man könne das Nulldefizit "sicher auch später" erreichen.
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