G-77 wollen USA zu Haltungsänderung bewegen

Zwischen den USA und der EU herrscht seit einiger Zeit wegen der Klimapolitik ein angespanntes Verhältnis. Nun haben sich auch die Entwicklungsländer zu Wort gemeldet. Sie fordern die US-Regierung auf, ihre Haltung zu ändern.
Die Entwicklungsländer haben die Klimapolitik des amerikanischen Präsidenten George W. Bush am Donnerstag scharf kritisiert. Bushs Absage an das Klimaabkommen von Kyoto habe eine "schlechte und enttäuschende" Botschaft in die Welt geschickt, erklärten die in der "Gruppe der 77" zusammengeschlossenen 133 Entwicklungsländer.
Der iranische UNO-Botschafter Bagher Asadi, der derzeit den Vorsitz über die Organisation hat, sagte weiter, bei einem Treffen der G-77-Mitglieder in der kommenden Woche solle nach Wegen gesucht werden, die US-Regierung doch noch zu einer Änderung ihrer Haltung zu bringen.
Bush hatte die Abkehr von Kyoto mit wirtschaftlichen Argumenten begründet und damit scharfe Proteste, vor allem in Europa und bei internationalen Umweltschutzorganisationen. Nach Ansicht der neuen US-Regierung schadet das Abkommens der US-Wirtschaft und bindet die Entwicklungsländer nicht an strikte Schadstoffgrenzen.
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