Auch Vertreter von CIA nehmen teil

Ein gewohntes Bild: Zuerst wird aufeinander geschossen, dann wird verhandelt. Israelis und Palästinenser können es nicht lassen. Nach den neuerlichen Eskalationen der gegenseitigen Angriffe kommen sie nun wieder zu Beratungen zusammen.
Das vereinbarten beide Seiten bei einem Treffen am Mittwochabend, das nach einem Bericht des israelischen Fernsehens in der Residenz des US-Botschafters Martin Indyk in Tel Aviv stattfand. Weitere Ergebnisse seien bei dem Gespräch, an dem auch Vertreter des US-Geheimdienstes CIA teilnahmen, nicht erzielt worden, hieß es von palästinensischer Seite.
Die Palästinenser hätten ihre Forderungen an Israel in einem Arbeitspapier übermittelt. In einer Erklärung wurden die Forderungen aufgelistet, die besonders die Aufhebung der israelischen Sperren im Gazastreifen und im Westjordanland betreffen. Ferner verlangten die Palästinenser den Rückzug von Panzern und militärischen Beobachtungsposten sowie die Öffnung aller Straßen, der Grenzübergänge und des Flughafens von Gaza.
Palästinenser warten auf positive Antwort
"Wir warten auf eine positive Antwort Israels und verlangen, dass unsere Forderungen vor Ort sofort erfüllt werden", sagte Abdel Rasaq el Majada, Chef des öffentlichen Sicherheitsdienstes der Palästinenser.
Die israelische Delegation bei dem Treffen in Tel Aviv wurde vom Leiter des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet, Avi Dichter, und die palästinensische Vertretung vom Sicherheitschef für das Westjordanland, Jibril Rajub, geleitet. Das Treffen sei unter dem Druck der USA zu Stande gekommen sein, berichtete das israelische Fernsehen. Nach einem ähnlichen Treffen vor einer Woche war der palästinensische Fahrzeugkonvoi auf der Rückfahrt von israelischen Soldaten beschossen worden. Israel bedauerte den Zwischenfall, beschuldigte aber die Palästinenser, zuerst geschossen zu haben.
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