Fernsehen berichtet: Telefonat des Premiers mit Powell

"Kompromissloses" Vorgehen: Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon hat der US-Regierung mitgeteilt, dass alles tun werde, um mit dem Terrorismus fertig zu werden.
Sharon habe dies am Montag in einem Telefongespräch mit US-Außenminister Colin Powell unterstrichen, meldete das israelische Fernsehen am Montagabend. Das Büro des Ministerpräsidenten verweigerte zu dem Bericht jede Stellungnahme.
Die amerikanische Regierung hatte zuvor scharfe Kritik an der israelischen Siedlungspolitik und an dem Beschuss der Autos einer palästinensischen Verhandlungsdelegation durch israelische Soldaten am Erez-Kontrollpunkt im Gaza-Streifen in der vergangenen Woche geübt. Die palästinensische Führung hatte die neuen israelischen Siedlungspläne in besetzten Gebieten als "schlimmsten Form der Aggression" bezeichnet; solange dies fortgesetzt werde, könne es keine Sicherheit und Stabilität geben. Alle Bemühungen um neue Friedensverhandlungen würden auf diese Weise torpediert.
Raketenangriffe in Gaza fordern einen Toten
Sharon machte seine Ankündigungen auch prompt wahr: Die israelische Armee hat am Dienstag mit Raketen das Hauptquartier der palästinensischen Marine und ein Polizeigebäude im Gaza-Streifen beschossen. Dabei wurden nach palästinensischen Krankenhausangaben mindestens ein Mensch getötet und elf weitere verletzt. Bei dem Toten handle es sich um einen palästinensischen Militärarzt.
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