Blair: "Mussten harte Maßnahmen anwenden"

Der britische Premierminister Tony Blair sieht Anzeichen dafür, dass sich MKS in Großbritannien nicht mehr so schnell wie bisher ausbreitet. Damit sollen vor allem deutsche Touristen beruhigt werden.
In einem Beitrag für die deutsche "Bild"- Zeitung (Dienstagausgabe) schreibt Blair: "Wir mussten sehr harte Maßnahmen anwenden, um die Ausbreitung der Seuche erst einmal zu stoppen, damit wir sie letztendlich auch ausrotten können. Es gibt Anzeichen dafür, dass diese Maßnahmen - so schmerzlich sie auch sind - beginnen, Wirkung zu zeigen, und dass sich der Ausbruch der Krankheit verlangsamt."
Der Alltag in Großbritannien sei normal geblieben, betonte Blair: "Es gibt keine Lebensmittelknappheit in Großbritannien. Das Trinkwasser ist absolut sicher. Großbritannien ist nicht mit lodernden Scheiterhaufen bedeckt." Für die überwiegende Mehrheit der Briten gehe das Alltagsleben seinen gewohnten Gang - große Sehenswürdigkeiten seien für Besucher geöffnet.
In "Bild" richtet sich Blair auch an Deutsche, die einen Urlaub in Großbritannien planen: "Natürlich gibt es einige Einschränkungen. So werden Wanderer zum Beispiel gebeten, sich von Tieren auf dem Lande oder von Weideland fern zu halten. Doch vorausgesetzt, sie beachten diese Vorsichtsmaßregeln, werden sie mit Sicherheit auf dem Lande einen schönen Urlaub verbringen können.
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