Freitag, 6. April 2001

Mazda-Aktien verloren 6,15 Prozent

Die Madza Motor Corp rechnet im Geschäftsjahr 2000/2001 wegen eines Defizits in ihrer Pensionskasse mit einem deutlich höheren Verlust. Die Umsatzprognose mußte deswegen auf 249 Milliarden Schilling gesenkt werden. Voraussichtlicher Verlust: 19,2 Milliarden Schilling. Konsequenz: Die Aktien gingen runter.

Der Verlust fällt jetzt höher aus als zunächst erwartet. Die zu 33 Prozent zu Ford gehörende Mazda teilte in Tokio mit, sie rechne nun im Geschäftsjahr zum 31. März 2001 mit einem Nettoverlust von 156,5 Mrd. Yen (19,2 Mrd. S/1,4 Mrd. Euro).

Ursprünglich hatte das Unternehmen mit einen Nettoverlust von 49,5 Mrd. Yen (6,1 Mrd. S/442 Mill. Euro) gerechnet. Die Revision der Verlustprognose wurde wegen außerordentlicher Belastungen über 158,4 Mrd. Yen zur Deckung des Defizits in der Pensionskasse notwendig.

Der ordentliche Verlust wird voraussichtlich mit 30 Mrd. Yen niedriger als erwartet (42 Mrd. Yen) ausfallen, teilte Mazda weiter mit. Niedrigere Betriebskosten und günstige Wechselkursentwicklung hätten diese Revision ermöglicht, hieß es. Die Umsatzerwartung sei leicht auf 2,03 Bill. Yen (249 Mrd. S/18,1 Mrd. Euro) von 2,10 Bill. Yen gesenkt worden.

Erst vorige Woche hatte Mitsubishi Motors ihre Verlustprognose für 2000/01 auf 270 Mrd. Yen von 140 Mrd. Yen gesenkt.

Die Aktien von Mazda schlossen am Freitag an der Tokioter Börse um 6,15 Prozent tiefer bei 305 Yen. Die Titel von Mitsubishi Motors stiegen dagegen um 0,86 Prozent auf 351 Yen.

6.4.2001 11:53