Einbrüche in Europa und den USA

Panik an den Börsen: Am Neuen Markt jagt ein Tief das nächste. Der Nemax 50 tendiert am Mittwoch weiter unter der 1300 Punkte-Marke mit Abschlägen von zeitweise mehr als drei Prozent.
Der Nemax 50 verlor zuletzt 2,01 Prozent auf 1283 Punkte. Der Nemax All Share lag 2,02 Prozent im Minus bei 1464 Zählern. Händler erklärten die Verluste mit den sehr schwachen Vorgaben von der US-Technologiebörse Nasdaq.
Gewinnwarnung in den USA
An der Wall Street ging es am Dienstag abwärts: Nach neuen Gewinnwarnungen, unter anderem vom B2B-Marktplatz Ariba, fiel die Hightechbörse Nasdaq um 5,6 Prozent. Auch die Industriewerte machten keine gute Figur: Der Dow Jones gab zuletzt um 2,5 Prozent nach. Mit am stärksten verlor die Aktie des Kopierer-Herstellers Xerox: Sie brach um knapp 20 Prozent ein.
Zwischenzeitlich hatte der Dow schon einmal mehr als 210 Punkte verloren und damit Handelsbeschränkungen entsprechend der "Uptick-Rule" ausgelöst. Damit bleibt für Händler der Verkauf von den Aktien unterbunden, die sie selbst nur geliehen haben. Die Regel soll verhindern, dass Aktienkurse durch solche Leerverkäufe künstlich nach unten gedrückt werden.
Einbrüche in Europa
Kräftige Abschläge verzeichneten am Dienstag die Märkte in Paris und Zürich. CAC-40 in Paris schloss mit minus 3,96 Prozent. In Zürich fiel der SPI um 105,71 Zähler (minus 2,17 Prozent) auf 4.761,82 Stellen. Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 gab 146,71 Einheiten oder 3.62 Prozent, und schloss bei 4,039.16 Punkten.
Der Wiener ATX trotzte dem internationalen Umfeld und fiel lediglich 5,46 Punkte oder 0,46 Prozent auf 1.170,50 Einheiten.
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