Niederlande und Schweden sind die ersten Semi-Finalisten

Das Fehlen von Tommy Haas und Marat Safin hat sich offensichtlich doch ausgewirkt. Zwei große Tennis-Nationen mussten klein beigeben. Nutznießer sind die Holländer und die Schweden. Die Schweiz verkürzte gegen Frankreich auf 1:2.
Die Niederländer haben es erstmals geschafft. 4:1 gegen Deutschland! Holland ging am Samstag in Hertogenbosch durch einen Erfolg im Doppel gegen Deutschland ebenso uneinholbar mit 3:0 in Führung wie die Schweden in Malmö gegen Russland. Die Oranjes spielen nun im September gegen den Sieger aus Schweiz - Frankreich um den Einzug ins Finale, die Skandinavier gegen den Gewinner aus Brasilien - Australien.
Doppel war die Vorentscheidung für Oranjes
Paul Haarhuis/Sjeng Schalken, heuer schon in Mailand erfolgreich, schlugen David Prinosil/Jens Knippschild 6:3,6:4,4:6,6:2 und bescherten damit den Oranjes (ohne Richard Krajicek) gegen die enttäuschenden Deutschen den erstmaligen Einzug ins Halbfinale. Das letzte - bedeutungslose - Einzel konnte Kiefer gegen Sluiter gewinnen.
Schweden zum 23.Mal im Halbfinale
Für die Schweden, bei denen Jonas Björkman/Simon Aspelin durch ein 4:6,6:1,7:5,6:7,6:2 über Jewgenij Kafelnikow/Andrej Olschowskij den entscheidenden dritten Punkt holten, ist das nichts Besonderes. Der siebenfache Daviscup-Sieger steht bereits zum 23. Mal seit 1946 in der Vorschlussrunde.
Schweiz könnte es noch schaffen
In Neuchatel verkürzte die Schweiz am Samstag mit einem Sieg im Doppel gegen Frankreich auf 1:2 und wahrte damit die Chance auf den Aufstieg. Roger Federer und Lorenzo Manta, mit dem Julian Knowle heuer bereits zwei Challenger-Turniere gewonnen hatte, schlugen Cedric Pioline/Fabrice Santoro in einem 4:28 Stunden währenden Fünf-Satz-Marathon 5:7,6:3,7:6,6:7,9:7. Am Vortag hatte sich Arnaud Clement gegen Marc Rosset erst nach 5:47 Stunden durchgesetzt.
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