Einzug nach einem 4 Stunden-Krimi gegen TTC Grenzau

Der österreichische Tischtennis-Meister hat es geschafft: Genau wie im Vorjahr stehen die Niederösterreicher im Finale der Champions-League. Der deutsche Gegner wurde nach einem vier Stunden-Krimi mit 3:2 besiegt.
Vor 400 Zuschauern in Schwechat machten Schlager und Co. die Sache fix: Durch den Triumpf über Grenzau ist den Niederösterreichern der Sieg in Gruppe B nicht mehr zu nehmen. Im Endspiel bekommt es die Mannschaft aller Voraussicht nach mit dem belgischen Verein Royal Charleroi zu tun.
Schlechter Start
Dabei hatte das Match denkbar schlecht begonnen, denn vor Spielbeginn pokerten die Niederösterreicher hoch und verloren. Schlager hätte ursprünglich gegen Ma Wenge antreten sollen, musste dann aber gegen seinen "Angstgegner" Plaszczyk spielen und unterlag prompt 21:16,17:21,16:21. Im zweiten Spiel gelang Kostadin Lengerov sein erster Streich. Der gebürtige Bulgare schaffte gegen Ma Wenge, die Nummer 14 der Welt, mit 21:16 im ersten und 22:20 im zweiten Satz den Ausgleich.
Im dritten Einzel setzte es für Qian Qianli nach starkem Beginn gegen Petr Korbel noch eine 21:14,13:21,18:21-Niederlage. Und Schlager glich in einem emotionalen Duell gegen Ma Wenge, der sich zu Beginn des zweiten Satzes verarzten ließ, mit 22:20,18:21,21:19 neuerlich aus.
Matchwinner Lengerov
In der entscheidenden fünften Partie avancierte Lengerov schließlich endgültig zum Matchwinner. Er bezwang Plaszczyk 21:11,20:22,21:16, wobei er schon 14:3 in Führung gelegen war, sein Gegner aber in der Folge noch bis auf 14:16 herangekommen war.
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