Bernd Zobel ist der neue starke Mann bei den Damen

Das gab der Alpin-Direktor des Österreichischen Ski-Verbandes (ÖSV), Hans Pum, heute bekannt. Zobel wird in den Bereichen Super G und Abfahrt arbeiten. Chef-Trainer Frehsner und Slalom-Trainer Berthold bleiben.
Nicht nur der Trainer in den Speed-Disziplinen - bisher Burkhard Schaffer - wird abgelöst. Aufgelöst wird auch die Weltcup-Gruppe II der Damen, die erst im Vorjahr ins Leben gerufen worden war. Somit wird der Konkurrenzkampf bei den ÖSV-Damen um einiges härter werden. Ex-Trainer Schaffer wird in Zukunft die kanadischen Abfahrer trainieren.
Ein Mann mit Erfahrung
"Für den Abfahrts- und Super G-Bereich gibt es wohl niemanden mit einer so großen Erfahrung, wie Bernd Zobel. Dazu ist er auch von der Persönlichkeit her der geeignete Mann", begründete Pum die Entscheidung für den Kärntner. Zobel war bereits zwischen 1993 und 1995 Trainer der RTL/Super G Gruppe der österreichischen Herren, anschließend Cheftrainer in Kanada, ehe er 1999 als Europacup-Abfahrts-Trainer wieder in den ÖSV zurückkehrte.
Auch dritte Trainingsgruppe eingespart
Zusätzlich werden Götschl, Dorfmeister und Co noch einen weiteren (Co-)Trainer bekommen, der vor allem für die technischen Belange zuständig sein soll. Außerdem wird es auch zu strukturellen Änderungen kommen, erklärte Pum. Dazu gehört u.a., dass es die dritte Trainingsgruppe der Damen - nicht zuletzt auf Grund zahlreicher Verletzungsausfälle - nicht mehr geben wird.
"Wir wollen, dass wir zwei bis drei Läuferinnen dieser Gruppe immer im Weltcup dabei haben, die auf die beiden Gruppen aufgeteilt werden, der Rest wird mit der Europacup-Mannschaft trainieren."
Bei den Herren bleibt das Trainerteam unverändert. Toni Giger ist weiter Cheftrainer, auch die Spartencoaches sind in der kommenden Saison mit Robert Trenkwalder (Abfahrt), Herbert Mandl (SG/RTL) und Gert Ehn (Slalom) unverändert.
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