Barbara Schett startet in Estoril in die Sandplatz-Saison

Österreichs Export-Artikel in Sachen Tennis möchte wieder richtig durchstarten. Ziel der ehemaligen Nummer 7 der Welt, jetzt Nummer 21, ist es wieder unter die Top 15 zu kommen.
Diesem Ziel möchte sie alles andere unterordnen, steht daher auch für den Fed-Cup ( 28. und 29. April in Adelaide) nicht zur Verfügung. Dem Damen-Team droht dort eine ordentliche Tracht Prügel, da auch Sylvia Plischke und Patricia Wartusch nicht spielen wollen und Barbara Schwarz lange Zeit verletzt war. Leicht wird es für die Tirolerin auch in Estoril nicht.
Im Einzel läuft für Schett schon seit vergangenem Jahr einiges Schief. Erstrunden-Niederlagen, Trainerwechsel, Verletzungen warfen die Tirolerin aus den Top-Ten. Zuletzt sorgte sie in ihren Doppel-Spielen mit Anna Kournikova und Anke Huber für mehr Aufsehen, als in ihren Einzelpartien. In der Doppel-Weltrangliste liegt Schett momentan auf Platz 11. Ein Umstand, der sie selber überraschte: "Eigentlich lustig, ich mach´ mir aus dem Doppel gar nicht so viel."
Auf Sand soll alles anders werden
Den Durchhänger im Einzel, zuletzt eine Zweitrundenniederlage beim Masters in Miami gegen die unbekannte Kveta Hrdlickova, möchte sie jetzt in Estoril ausbügeln. Die Umstellung auf Sand soll den Umschwung bringen. Schett optimistisch: "Ich hab´ im Moment ein recht gutes Gefühl. Viel besser als zu Jahresbeginn in Australien. Es sind oft nur Kleinigkeiten, die mir fehlen."
Die "Kleinigkeit" von 400 Weltranglistenpunkten fehlen ihr derzeit auf einen Top-Platz im Ranking, der sie bis zu den French-Open (28. Mai bis Juni) zu den gesetzten Spielerinnen machen soll. Ein Ziel, das für Schett durchaus machbar ist: "400 Punkte klingt viel, ist es aber nicht. Ich habe aus dem Vorjahr kaum Punkte zu verteidigen." Damals haben sie Herzprobleme aus dem Rhythmus gebracht. Doch bis auf eine leichte Entzündung im Knöchel fühlt sich Schett derzeit topfit.
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